Vault/Erklaerung
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Wie Vault funktioniert

Ein verschluesselter Cloud-Tresor mit kryptographischem Echtheits-Beweis für jede Datei. Cloud-Storage gibt es überall — aber keiner bietet automatische, beweisbare Zeitstempel.

Wie die Verschlüsselung läuft

1
Datei wählen

Du ziehst eine Datei in den Browser oder wählst sie aus. Sie verlässt dein Gerät noch NICHT.

2
Fingerabdruck berechnen

Der Browser berechnet einen SHA-256-Hash über den Klartext. Dieser Hash ist der mathematische Beweis 'genau diese Bytes'.

3
Verschluesseln

Ein frischer 32-Byte AES-256-Schlüssel wird erzeugt; die Datei wird mit AES-256-GCM verschlüsselt. Der AES-Schlüssel wird sofort wieder mit deinem Provenance-Pubkey gewrappt (X25519-Sealed-Box) — er existiert klartextlich nur während des Encrypts.

4
Hochladen

Erst jetzt verlässt die VERSCHLÜSSELTE Datei dein Gerät. DataBridge sieht ausschließlich Ciphertext + den gewrappten AES-Schlüssel — niemals Klartext.

5
Beglaubigen

Ein Provenance-Cert wird mit deinem Privkey signiert (Ed25519). Der Server fügt einen Zeitstempel + Server-Signatur hinzu. Das Cert wandert in den täglichen OpenTimestamps-Batch und damit in die Bitcoin-Blockchain.

Tier-Vergleich

TierSpeicherMax/DateiPreis
Free1,00 GB50,0 MB0 €
Starter10,00 GB200,0 MB2,90 €/Mo
Premium50,00 GB1,00 GB9,90 €/Mo
Business200,00 GB5,00 GB29,90 €/Mo

Tier-Upgrade kommt mit Sprint 6 (Stripe-Abo). Im aktuellen Sprint 5 ist der Free-Tier automatisch aktiv.

Häufig gefragt

Wer kann meine Vault-Dateien lesen?

Nur du. Jede Datei wird im Browser mit einem frischen AES-256-Schlüssel verschlüsselt, der wiederum mit deinem persönlichen Provenance-Pubkey gewrappt wird. DataBridge hat zu keinem Zeitpunkt den Klartext oder den AES-Schlüssel.

Was passiert wenn ich mein Passwort vergesse?

Dann bist du raus. DataBridge kann dein Passwort nicht zuruecksetzen — die Datei bleibt verschluesselt im Storage, ist aber ohne den entsprechenden Provenance-Privkey unentschluesselbar. Bitte richte das Provenance-Backup (verschluesseltes Remote-Backup mit Memorier-Wort) ein, BEVOR du wichtige Dateien hochlaedst.

Wie unterscheidet sich Vault von BlackBox?

BlackBox ist für KONFLIKT-Dokumentation (Mobbing, Stalking, Beweise) — strukturiert mit Zeitleiste, Kategorien, Teilen mit Anwalt. Vault ist für ALLTAGS-Dokumente (Verträge, Steuerunterlagen, Originalfotos) — ein neutraler Datei-Tresor ohne Konflikt-Konnotation. Beide nutzen denselben Crypto-Stack.

Was bekommt der Empfänger eines Share-Links zu sehen?

Nur Metadaten: Dateiname, Datum, Größe, Kategorie, Hash, Cert-ID, Blockchain-Status — plus einen QR-Code zur Verify-Seite. Den Dateiinhalt selbst sieht er NICHT. Wer dem Empfänger die Datei zukommen lassen will, lädt sie selbst herunter und versendet sie separat (E-Mail, WhatsApp, USB) und schickt den Vault-Share-Link als 'Echtheits-Beweis' dazu.

Kann ich eine Datei nachträglich ändern?

Nein. Die Verschluesselung + das Provenance-Cert sind unwiderruflich an die hochgeladenen Bytes gebunden. Wenn du eine neue Version brauchst, laedst du sie als zweite Datei hoch — die alte bleibt unangetastet. So bleibt jederzeit nachvollziehbar, welche Version wann existierte.

Was passiert, wenn ich eine Datei lösche?

Die Storage-Datei + das vault_files-Doc + alle aktiven Share-Links werden gelöscht; der freigewordene Speicher wird sofort wieder verfügbar. Das Provenance-Cert (provenance_certificates/{certId}) bleibt jedoch unverändert — Verify-Links funktionieren weiter und zeigen 'Datei existierte am Datum X mit Hash Y', auch wenn die Datei selbst nicht mehr abrufbar ist.

Was, wenn DataBridge eines Tages den Betrieb einstellt?

Die Provenance-Certs sind in Bitcoin-Blockchain verankert (OpenTimestamps). Solange die Bitcoin-Blockchain existiert, kannst du beweisen, dass deine Datei zu einem bestimmten Zeitpunkt existierte — auch ohne DataBridge. Der Vault selbst (Storage + Decrypt-UI) braucht uns; deine Backup-Strategie sollte also einen regelmaessigen lokalen Decrypt-Export deiner wichtigsten Dateien einschliessen.

Sind große Dateien (Video, RAW-Fotos) ein Problem?

Bis 5 GB pro Datei technisch möglich (Business-Tier). Aber: die Verschlüsselung passiert im Browser-Speicher — bei sehr großen Dateien (>1 GB) ist das auf schwachen Geräten langsam. Sprint 5 hat noch keinen Streaming-Encrypt; das kommt in einer späteren Iteration. Für den Free-Tier ist die Datei-Obergrenze sicher 50 MB.