AfterKey
Sorge in Ruhe vor — für die Menschen, die dir wichtig sind. Du hinterlegst Hinweise, dein Plan löst nur kontrolliert aus, und nur deine Erben können die Hinweise später lesen.
Was ist AfterKey?
AfterKey ist ein digitaler Briefumschlag, den deine Angehörigen erst dann öffnen können, wenn du nicht mehr erreichbar bist. Du hinterlegst keine Passwörter, sondern Hinweise — etwa „Hardware-Wallet liegt im Banksafe Nr. 47" oder „Steuerunterlagen im roten Ordner". Auf deinem Gerät verschlüsselt, auf dem Server nicht lesbar.
Wofür ist es gedacht?
'Passwort steht im Passwort-Manager, Master-Passwort kennt mein Sohn.'
'Steuerberater Müller hat Vollmacht — Telefon: …'
'Ledger Nano liegt im Bankschließfach Nr. 47, PIN bei Anwalt Krüger.'
'Hochzeitsfotos in Google Drive, Recovery-Code im Tresor.'
'Patientenverfügung im roten Ordner, Schublade 2 — Notar Schmidt informiert.'
Wie es funktioniert
Du wählst Vertrauenspersonen (z. B. Ehepartner, Geschwister) und Erben (z. B. Kinder). Du legst fest, wie viele Vertrauenspersonen zusammenkommen müssen — etwa 2 von 3.
Jeder Hinweis wird auf deinem Gerät verschlüsselt. Du kannst sie jederzeit hinzufügen, ändern oder löschen — solange du erreichbar bist.
Über einen Dead-Man-Switch (du meldest dich X Tage nicht, mit drei Vorwarnungen) oder weil deine Vertrauenspersonen den Tod manuell bestätigen. Erst nach Erreichen der Schwelle sehen deine Erben die Hinweise.
AfterKey ist kein Testament.
Es ersetzt keine letztwillige Verfügung. Es ist ein technisches Hilfsmittel zur Weitergabe von Hinweisen — die rechtliche Regelung deines Vermögens gehört zu einem Notar oder Anwalt. Mehr dazu auf der Erklärseite.